Spider-Man 14 / 15 [Rezension] *Werbung

Spider-Man 14

Wie geht es mit der Story weiter, nachdem die Schlacht rund um Kraven vorbei ist? Sagen wir so, das Böse schläft bekanntlich nie und auch Spider-Man hat die nächste Bedrohung gespürt. Doch kann er dieses Mal siegen?

Erst bin ich davon ausgegangen, dass die nächsten Bände etwas schwächer werden. Immerhin hatten sie mit der Jagd um Kraven wirklich etwas Geiles herausgebracht – es wäre also verständlich gewesen. In meinen Augen wäre dies schwer zu toppen. Und dennoch ist dies hier Nick Spencer gelungen.

Schon am Anfang bekommen wir eine selbstbewusst, starke und taffe MJ geliefert, die nicht immer auf die Hilfe von ihrem Freund Peter Parker angewiesen ist. Dieser kleine Einblick hat mir sehr gefallen, da ich allgemein nicht der Fan davon bin, dass eine Frau immer von einem Superman.. äh, ich meine Superhelden gerettet werden muss. Derweil beschäftigt sich Spider-Man mit Dr. Curt Connors um ihn wieder auf die richtige Spur zu lenken. Man bekommt in diesem Comic ein Gefühl der Normalität. Peter studiert wieder, MJ bekommt ein Filmangebot. Alle sind happy und zufrieden, oder? Doch hat Kindred hat einen Plan und der läuft schon auf Hochtouren. Was hat aber Mysterio damit zu tun? Diese Fragen werden zum Glück in diesem Comic bzw. in der „Opening Night“ Story beantwortet. Auch wenn ich weiß, dass der große Knall erst noch folgen mag, bin ich jetzt schon super gespannt.

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Die zwei kurzen Zusatzgeschichten „Team-Up“ und „Roboterhilfe“  fand ich in Ordnung, haben mich persönlich aber nicht wirklich vom Hocker gehauen. Eines kann gesagt sein: Wenn man JJJ mag und Doctor Strange, kann die erste Geschichte mit Freuden lesen. Die zweite handelt davon, dass ein Roboter alle Spider-Man Comics gelesen hat und sich dadurch eine eigene Spidey Story ausgedacht hat. Nicht überragend, aber die Zeichnungen sind niedlich. Alles im kindlichen Cartoonstyle gehalten.

Die Zeichnungen sind wie immer toll. Ich bin ein totaler Fan von Ryan Ottley und Humberto Ramos.

Spider-Man 15

Hier bekommen wir eigentlich nicht mehr viel von Kindred mit. In diesem Band muss sich Boomerang mit einer Gruppe von Frauen den „Syndicate“ auseinandersetzen, die zuvor Electra aus dem Gefängnis befreit haben. Doch dies ist nicht das einzige was hier passiert. Die Story nimmt langsam Fahrt auf. Das Tempo was hier gewählt wurde gefällt mir sehr. Nachdem die Geschichte mit Kraven so viel Platz genommen hatte (und dies hatte natürlich seine Berechtigung) bin ich sehr froh darüber, dass hier immer wieder Polster verwendet werden. Die auf den ersten Blick eventuell nicht einen großen Sinn haben, auf dem zweiten aber einen roten Faden bilden, der sich durch die beiden letzten Hefte zog – und dies auch hoffentlich so weitergeht.

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Der Zeichenstil war gut. Erinnerte mich stark an den von Ottley und Ramos, auch wenn hier Kev Walker seine Finger im Spiel hatte. Viele Details, die den Charakteren Leben einhaucht. Zu Nick Spencer muss ich denke ich nicht viel sagen.

Mich hat keine Neustart Reihe bis jetzt so begeistert wie die von Spidey. Da hängt definitiv mein Herz dran und ich kann sie wirklich nur JEDEM weiterempfehlen, der gerade Comics für sich entdeckt. Traut euch! Mit Spider-Man werdet ihr nichts falsch machen.

 

Vielen Dank an Panini für die beiden Rezensionsexemplare.

https://paninishop.de/spider-man-superhelden-comics/spider-man-14-dspide014

https://paninishop.de/spider-man-superhelden-comics/spider-man-15-dspide015

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